Wechselatmung als Atemübung für zwischendurch

27 Jul

Für meine Yogalehrer-Ausbildung über ich nicht nur regelmäßig verschiedene Asanas, sondern mache auch jederzeit Atemübungen, wenn ich zwischendurch daran denke oder es mir vornehme. Das tolle an den Atemübungen ist, dass man kein Equipment dafür braucht, sondern sie jederzeit überall ausführen kann. Beim Yoga ist es wichtig immer durch die Nase zu atmen. Ein gute Übung, durch die Nase zu atmen und dabei die Energiebahnen zu reinigen ist auch die Wechselatmung.

Die Wechselatmung Nadi Sodhana

Und so funktioniert es:

  • Eine bequeme Sitzhaltung auf einem Stuhl oder Sitzkissen einnehmen, der Oberkörper ist aufrecht und der Kopf aufgerichtet.
  • Den Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand zur Handmitte beugen und danach mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch zu halten.
  • Durch das linke Nasenloch noch einmal aus- und einatmen. Während dem Seitenwechsel den Atem anhalten.
  • Jetzt mit dem Ringfinger das linke Nasenloch schließen und durch das rechte Nasenloch aus- und einatmen.

Zu Beginn kann man die Wechselatmung sechsmal durchführen und sich dann nach und nach steigern. Auf You Tube habe ich mehrere Videos zur Wechselatmung gefunden. Eins habe ich für euch ausgesucht, hier zeigt Yogalehrerin Inga Stendel die Wechselatmung:

Bitte nicht üben, wenn die Nase verstopft ist. Ansonsten wünsche ich viel Spaß und neue Energie beim Ausprobieren!

Namasté,

Stefanie

 

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3 Antworten to “Wechselatmung als Atemübung für zwischendurch”

  1. Markus 24. April 2017 um 7:23 am #

    Danke für die Übungsanleitung. Ich nutze die Wechselatmung schon lange um Nervosität abzubauen. Gerade vor Sitzungen oder Präsentationen setze ich sie immer wieder gerne ein, ich bin dann gleich viel ruhiger und gelassener.

    Gruß,
    Markus

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    • Richard Friedel 28. Juni 2017 um 2:02 pm #

      Reflexwirkung der Wechselatmung auch in Schlaf.
      Die vollkommene Asthmaheilung mit der Wechselatmung:
      1) Leichtes Zusammendrücken der Nase mit zwei Fingern einer Hand, so dass die Luftströmung beim Einatmen hörbar wird.
      2) Dann Übergang vom Fingerdruck zum Anspannen der Lippen mit dem Geräusch.
      3) genau wie Befingern der Nase vertieft  der Lippenreflex die Atmung und wirkt gegen Asthma.
      4) Wegen Mundatmung oder wirkungsloser Nasenatmung ist bei Asthma der Reflex nicht vorhanden.
      Für diesen Ansatz spricht die Tatsache, dass in Fachkreisen völlig andere Theorien über Asthma besprochen werden.
      LG.
      Richard Friedel

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  1. Bandhas setzen beim Yoga « yogastern - 17. Oktober 2011

    […] Wechselatmung als Atemübung für zwischendurch […]

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