Buchkritik: Kopfstand im Karma-Taxi

27 Jun

Das Buch „Kopfstand im Karma-Taxi. Bekenntnisse eines Pranajunkies“ von Selim Özdogan habe ich vor einiger Zeit gelesen und möchte heute gerne meinen Eindruck darüber mit euch teilen.

Es wird wohl eher eine Buchkritik als eine Buchempfehlung, da ich selbst nicht so gefesselt war beim Lesen wie ich gehofft hatte. Der Titel hörte sich schließlich für mich vielversprechend an.Kopfstand-im-Karma-Taxi

Der Autor Selim Özdogan hat zwar sehr autobiographisch beschrieben, wie Yoga ihn verändert hat. Aber von seinem Schreibstil wurde ich einfach nicht gefesselt. Er selbst praktiziert seit über 12 Jahren Yoga und hat sein Yoga-Wissen und seine persönlichen Erfahrungen im Buch verarbeitet. Seine rasante Geschichte enthält laut Klappentext „was Sie schon immer über Yoga wissen wollten, aber ihren Lehrer nicht fragen konnten.“ Dem würde ich zustimmen, da den ein oder anderen sicherlich die Tantra- oder Drogenerfahrungen auf der Suche nach Erleuchtung interessiert.

Was mir gefallen hat, dass immer wieder interessante Aspekte des Yoga leicht verständlich beschrieben wurden wie z.B. die acht Stufen des Ashtanga Yoga. Spannend ist auch der eher ungewöhnliche Yogaweg, den Selim Özdogan durchläuft. Denn er probiert auf dem Suche nach Erleuchtung vieles aus: von Alkohol, Drogen, Yoga-Hausfrauenkurs in der Volkshochschule bis hin zu Tantra oder extremes Body-Building.

Meine Kritik ist rein subjektiv, ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass das Buch wohl eher ein männliches Publikum ansprechen würde und fand mich selbst nicht wieder. Daher werde ich das Buch nun einem Mann zum Lesen geben um zu sehen, ob meine These stimmt.

Am besten ihr bildet euch eure eigene Meinung, hier könnt ihr in das erste Kapitel von «Kopfstand im Karma-Taxi» reinhören:

Diana empfiehlt auf ihrem Blog das Buch „Kopfstand im Karma-Taxi“ übrigens wärmstens als Yoga-Urlaubslektüre. Lest selbst!

2 Antworten to “Buchkritik: Kopfstand im Karma-Taxi”

  1. C. Schröder 13. Dezember 2015 um 6:05 am #

    Hm, es gibt auch Frauen, die nicht auf rosa, lila und pink stehen. Das Buch geht tief, ist so ehrlich. Man liesst und liesst und findet sich. Nicht für Menschen geeignet, die Yoga aus einem modischen Grund betreiben, sondern für den ernsthaft Suchenden bzw. Verlorenen. Für jemanden der sich intensiv mit sich selbst auseinander gesetzt hat oder das gerade tut. Alle anderen verstehen es nicht und bleiben lieber oben. Eine Frau.

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    • yogastern 13. Dezember 2015 um 6:51 pm #

      Das weiß ich natürlich, dass nicht alle Frauen gleich sind. Daher habe ich auch geschrieben, dass meine Meinung zum Buch subjektiv ist. Ich muss zugeben, dass ich mich inzwischen auf meinem Yogaweg und meine spirituellen Suche weiterentwickelt habe in den letzten drei Jahren. Daher nehme ich mir deinen Kommentar zu Herzen und gebe dem Buch eine neue Chance. Ich werde es nun einfach noch einmal lesen und bin gespannt, wie es mir diesmal gefällt 😉

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