Was ist Karma-Yoga?

7 Feb

Wer an das spirituelle Konzept des Karma glaubt, ist überzeugt, dass jede Handlung – sei es eine geistige oder sei eine physische Tat – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folgen deiner Taten können sowohl in diesem Leben, als auch möglicherweise in deinem nächsten Leben wirksam werden. Es folgt dem Gesetz der Ursache-Wirkung, unsere Handlungen haben also für uns und unsere Mitmenschen sichtbare oder unsichtbare Folgen. Anders formuliert: Wir ernten, was wir säen.

Kennst du schon Karma-Yoga?

PyramideKarma-Yoga ist das Yoga der Tat, genauer das Yoga des selbstlosen Handelns. Selbstlos bedeutet altruistisch, also ohne eine Gegenleistung für seine Tat zu erwarten und unabhängig von Liebe und Zuneigung. Die Anhänger von Karma-Yoga möchten das Schicksal in einer positiven Weise beeinflussen. Ziel ist es schlechtes Karma zu vermeiden und dabei gutes Karma zu sammeln. Sie streben danach einen Zustand zu erreichen, indem überhaupt kein Karma mehr existiert. Die Anhänger von Karma-Yoga glauben auch daran, dass wir die volle Verantwortung für unsere Handlungen, Worte sowie Gedanken haben und diese weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Karma-Yoga gehört neben Bhakti-Yoga, Jnana-Yoga und Raja-Yoga zu den vier Hauptrichtungen des Yoga. Für die Yogalehrer unter meinen Lesern ist vielleicht auch der Eintrag vom Yoga Online Magazin Yoga Relations interessant, der erklärt, wie Karma-Yoga unterrichtet werden kann.

Mieses Karma

Cover Mieses Karma

Beim Nachdenken über Karma ist mir aufgefallen, wie das Konzept von Karma Einzug in die Gegenwarts-Kultur gefunden hat. So strebt im Buch Mieses Karma von David Safier die erfolgreiche Moderatorin Kim Lange danach gutes Karma zu sammeln, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht. Nach ihrem plötzlichen Tod erfährt sie nämlich im Jenseits, dass sie zuviel mieses Karma gesammelt hat und nun als Ameise wiedergeboren wird.

My Name is Earl

Spannend ist auch die Umsetzung des Konzeptes von Karma in der amerikanischen TV-Serie „My Name is Earl“. In der US-Comedy-Serie versucht der ehemalige Kleinkriminelle Earl Hickey positives Karma zu sammeln, indem er eine Liste abarbeitet, auf der seine schlechten Taten aus seiner Vergangenheit stehen. Diese will er wieder gut machen, indem er den Betroffenen etwas Gutes tun möchte.

Sehr unterhaltsam dieses Karma 😉

Gibt es etwas, was du für gutes Karma tust? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Namasté, Stefanie

2 Antworten to “Was ist Karma-Yoga?”

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    […] es soweit: der World Yoga Day 2014 findet statt. An diesem besonderen Tag gibt es ganz im Sinne von Karma Yoga in vielen Yogastudios weltweit einen offenen Kurs auf Spendenbasis. Dadurch entsteht ein 24-Stunden […]

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  2. Sei ein Karma Yogi | yogastern - 21. Dezember 2014

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