Meine Zweifel an der #21daysofom-Yoga-Challenge

7 Okt

Drei Wochen lang soll die 21 Days of Om-Yoga-Challenge gehen und ich habe schon nach einer Woche meine Zweifel. Sieben Tage lang habe ich nun mitgemacht und jeden Tag ein kurzes oder längeres Video aus den Bereichen Asanas, Meditation und Pranayama zu Hause gemacht. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich bis zum Ende, also noch zwei weitere Wochen jeden Tag auf yogamehome.org ein Video anschauen soll.

Darum nehme ich an #21daysofomteil

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum ich denn überhaupt mitgemacht habe, wenn ich von Anfang an meine Zweifel hatte. Genau darüber habe ich mir heute meine Gedanken gemacht.

Yoga zu HauseZum einen wollte ich euch, meinen Bloglesern, etwas Gutes tun. Denn ihr könnt alle kostenlos das Yoga-Onlinestudio Yogamehome.org testen für drei Wochen. Zum anderen habe ich diese Challenge zusammen mit einer lieben Freundin gestartet, die wie ich auch Mama eines Babies ist. Da wollten wir einfach mal schauen, ob wir so öfters zum Yoga kommen und wie wir das zeitlich hinbekommen. Als Mama schafft man es nämlich einfach nicht mehr so oft in das Yogastudio zu seinen Lieblingskursen, da immer wieder unvorhersehbare Ereignisse passieren. Außerdem wollte ich mich neue Impulse und Inspirationen durch die Challenge holen.

Blogleserin Natalia hat mir daraufhin geraten, lieber meinem inneren Lehrer zu folgen. Ihren Ratschlag und den Austausch mit ihr fand ich sehr schön. Der Austausch mit anderen Yogis war nämlich noch so ein Grund, warum ich bei der Challenge mitgemacht habe. Und zu diesem Punkt muss ich sagen, dass ich schon einiges an Feedback bekommen habe, wenn auch nicht ausschließlich Positives. Aber der Dialog zum Thema Yoga macht mir einfach immer Spaß!

Erste Woche der Yoga-Challenge geschafft!

Ehrlich gesagt mache ich auch ohne diese Challenge jeden Tag Yoga. Mal Asanas, mal Pranayama und sehr gerne zum Abschalten abends Yoga Nidra oder Meditation. Das wusste ich auch schon vorher, aber nun habe ich gemerkt, dass ich z.B. keine Lust habe, noch ein Yoga-Video anzuschauen, nachdem ich an dem gleichen Tag bereits zwei Yogaklassen unterrichtet habe.

Zweifel an der Yoga-Challenge

Könnt ihr das verstehen, dass ich so meine Zweifel habe, ob meine Yogapraxis und diese Yogavideo-Challenge zusammenpassen? YogasternMich würde eure Meinung brennend interessieren: Inwiefern passen Yoga und ein Challenge zusammen?

Ich freue mich riesig auf eure Kommentare! Schaut einfach in nächster Zeit öfter auf meinen Blog vorbei, dann seht ihr, wie ich mich entschieden habe und ob ich die 21 Days of Om-Yoga-Challenge bis zum Ende durchziehe.

Namasté,

Stefanie

 

 

17 Antworten to “Meine Zweifel an der #21daysofom-Yoga-Challenge”

  1. Stephan 7. Oktober 2014 um 8:05 am #

    Ich kann dich gut verstehen. Generell habe ich ein schwieriges Verhältnis zu Yogavideos und bei Yogamehome ist das nicht anders. Vermutlich bin ich nicht der Typ dafür, ich mag gerne meine eingefahrene Routine und finde es grauenvoll mir jeden Tag ein neues Video zu suchen. Außerdem habe ich den Luxus eigentlich jederzeit mit dem Fahrrad fünf Minuten zu fahren und das ein oder andere Yogastudio zu besuchen.
    Für mich geht es bei 21daysofom gar nicht so sehr darum, Videos im Internet zu machen. Solange du jeden Tag Yoga machst, egal ob Asana, Pranayama oder Meditation, hast du die Challenge schon geschafft. Vermutlich ist das nicht ganz im Sinne der Erfinder, aber was soll’s? Einfach mal wahrnehmen was ist, nicht werten – einfach das machen, was sich gut anfühlt. Und wer jetzt anfängt und sagt man müsse seine Komfortzone verlassen um sich weiterzuentwickeln denkt wahrscheinlich immer noch, dass Fitness nur dann zählt, wenn es ein harter Kampf gegen den eigenen Körper ist. (Du merkst, der Artikel im Greatist hat mich nachhaltig beeindruckt: http://greatist.com/connect/militarization-fitness )

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    • Philipp 7. Oktober 2014 um 10:07 am #

      Hi Stefan,
      doch, doch. Das ist durchaus im Sinne von uns Erfindern. YogaMeHome sehen wir nur als Inspirationsquelle.
      Philipp

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      • feierabendyogi 7. Oktober 2014 um 11:55 am #

        Super, danke für die Info. Ich dachte schon, ich hätte verloren als ich am Samstag ohne Video meditiert habe 😉

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  2. conny77 7. Oktober 2014 um 8:25 am #

    Hallo Stefanie,

    genau diese Gedanken habe ich mir auch bereits gemacht … passen Challenges wirklich zu Yoga?
    Ich habe selbst bei Instagram Challenges teilgenommen – und tue dies entgegen aller Vorsätze gerade schon wieder.

    Ich habe darüber auch einen Bericht gebloggt, der als Gastbeitrag bei asanayoga.de erschienen ist:
    http://allmytruestories.wordpress.com/2014/07/30/yoga-und-instagram-die-challenge/

    Bin nach wie vor unentschlossen – Challenges nur zum Posten von Bildern … ganz klar NEIN, aber Challenges, die dazu dienen Yoga in den Alltag zu integrieren … jederzeit!

    Viele Grüße,
    Conny

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  3. Philipp 7. Oktober 2014 um 10:04 am #

    Hallo ihr Lieben,
    wir freuen uns über diese offenen Worte hier. Das ist gut.
    Wir bei den “21DaysOfOm” übrigens nie eine Challenge als Motivation. Auch wir finden, dass Yoga nichts mit Challenge zu tun hat. Es ging uns darum eine möglichst große Gemeinschaft zu bilden, die sich gegenseitig motiviert mal 21 Tage am Stück durchzuziehen. Denn Yoga wirkt erst dann so richtig. Und natürlich ging es uns auch darum, möglichst vielen Menschen YogaMeHome.org vorzustellen, schließlich legen wir täglich sehr viel Herzblut in diese Plattform.
    Weiters war auch nicht von uns gedacht, dass man täglich mit den Videos von YogaMeHome.org üben muss. Diese dienen ja nur als Inspiration – heute mal mit, morgen lieber ohne. Die Videos zu posten, sollte andere anregen, sie auch mal auszuprobieren und das klappt ja auch wunderbar. Auf der Event-Page auf Facebook schlagen sich die Teilnehmer gegenseitig Videos vor und kommentieren diese, so dass andere schauen können, ob das was für sie ist.
    Als Gründer der Plattform sage ich sogar, dass man nicht immer mit Videos üben sollte. Ziel sollte es stets sein, seine eigene Praxis zu entwickeln. Nur an manchen Tagen, ist es halt einfacher sich durchleiten zu lassen und neue Inspirationen aufzunehmen.
    Freue mich über eure Gedanken dazu,
    Philipp

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    • yogastern 7. Oktober 2014 um 11:17 am #

      Ich freue mich wirklich sehr über diese Diskussion und eure Meinung. Durch die ausführliche Antwort von Philipp kann ich nun besser verstehen, was die Macher von Yogamehome.org im Sinne hatten. Ich werde diese Woche in mich gehen und entscheiden, ob und wie ich diese Yoga-Herausforderung in den nächsten zwei Wochen weitermache.

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  4. yogalexia 7. Oktober 2014 um 2:13 pm #

    Ich verstehe dich gut Stefanie, ich hatte lange eine große Aversion gegen Yogavideos und hab so ein Video nicht als „richtige“ Praxis gezählt. Jetzt, einige Jahre später, muss ich sagen, dass ich wirklich dankbar bin, dass es Plattformen gibt, die es mir ermöglichen von überall zu praktizieren und die Aufgabe, mir selbst eine Sequenz zu überlegen, abgeben zu können. Als Yogalehrerin dreht sich mein Kopf ständig darum und es tut gut sich hin und wieder auch führen zu LASSEN! Leider geht sich bei mir zeitlich oft auch keine Yogastunde am Abend aus (weil ich selbst unterrichte), daher ist YMH eine willkommene Alternative. Zum Thema „Challenge“: Ich persönlich finde Herausforderungen spitze. Ich sehe die Challenge durchwegs nicht als Wettkampf sondern als etwas, was mich stärker und bewusster macht. Da gibts einen tollen Spruch von Fred deVito der heißt: „What doesnt challenge you doesnt change you.“
    Was einen also nicht herausfordert, verändert uns nicht. Sehr oft geht es uns nicht gut und wir wissen gar nicht warum. Die 21 days of Om geben mir die Möglichkeit mich täglich mit mir selbst auseinanderzusetzen, ob mit oder ohne Video und über mich zu lernen. Alte Gewohnheiten gehen zu lassen und neue, positive aufzunehmen.

    Ich denke, dass jeder sein eigenes YOGA finden sollte und eine Definition, die in seinen eigenen Alltag und Kontext passt. Das, für mich, ist die CHALLENGE!

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  5. Allimac 7. Oktober 2014 um 5:56 pm #

    Liebe Stefi,
    dein Artikel hat mich sofort angesprochen. Ich bin motiviert in diese Yoga challenge gestartet und habe mich gefreut, dass ich durch YMH zu jeder Tageszeit mitmachen kann,wann immer mein Baby mir ein bisschen Freizeit gönnt. Gestern hatte ich mein erstes Frusterlebnis: Am Ende eines langen anstrengenden Tages fiel mir gegen 21 Uhr ein “Ich wollte ja noch Yoga machen” und ich fühlte mich tatsächlich gestresst. Yoga und Herausforderung? -JA aber Yoga und Stress??? -NEIN! Ich mache aber weiter und arbeite an meiner Einstellung… Bin gespannt wie es klappt….

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    • yogastern 7. Oktober 2014 um 6:46 pm #

      Ich danke euch allen, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Das hat mir heute einen richtigen Motivationsschub gegeben, sodass ich die Challenge erst einmal weitermache.
      Ich habe mir nun für die kommende zweite Woche einen bestimmten Fokus für meine Praxis zu Hause vorgenommen: Yoga für Mama und Baby. Lasst euch überraschen, was dabei rauskommt;-)

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  6. Susanna 7. Oktober 2014 um 8:09 pm #

    Hallo Stefanie, hallo Yogis,
    ich freue mich über diese offenen Worte hier!
    Mir war anfangs auch ein wenig mulmig zumute, als ich beschlossen habe, an den 21 Days nicht nur teilzunehmen, sondern auch mitzubloggen.
    Mir war aber von Anfang an klar, dass es bei mir nicht darum gehen wird können, noch mehr körperliche Betätigung in meinen Alltag zu bringen (ich unterrichte täglich, da reicht’s dann irgendwann), sondern noch mehr Achtsamkeit und Präsenz.
    Ich finde, dass das auch die einzige Möglichkeit ist, diese “Challenge” im Sinne des Yoga durchzuziehen. Denn ich weiß ja nicht, ob mich vielleicht nächste Woche ein Zipperlein überfällt.
    Was tu ich dann, wenn ich auf der Matte kein Yoga mehr machen kann? Aufhören? 🙂
    Aber mehr Gegenwärtigkeit, das geht immer und ist noch dazu extrem ent-stressend.
    Das ist meine persönliche Challenge, aber natürlich habe ich auch viele schöne Videos für mich entdeckt und weiterempfohlen.
    Wie Alexia schon gesagt hat, genieße ich es als Lehrerin, mich ab und zu einfach leiten zu lassen und einen anderen Rhythmus, eine andere Stimme, eine andere Yoga-Weise kennenzulernen.
    Und einige Videos hab ich sofort meinen Schülern weiterempfohlen, weil ich finde, dass sie eine tolle Ergänzung zu den gemeinsamen Stunden bilden.
    Bis jetzt also tun mir die 21 Days of Om sehr gut und zeigen mir wieder einmal eine neue Facette davon, was Yoga in meinem Leben bewegen kann.

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    • yogastern 14. Oktober 2014 um 9:01 am #

      Liebe Susanna,
      ich finde es toll, dass andere Yogis ebenso fühlen wie ich. Ich habe anfangs auch hin und her überlegt, ob ich an dieser Challenge teilnehmen soll. Nun bin ich dabei und habe auch festgestellt, dass mir die 21 Days of Om sehr gut tun.
      Ich hoffe, dass durch diese Aktion auch andere täglich oder noch regelmäßiger Yoga praktizieren als zuvor 😉

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  7. Clia 9. Oktober 2014 um 5:58 pm #

    mir hat Deine Challenge ja nun tatsächlich die Möglichkeit gegeben, mir mal das YIn-Yoga anzuschauen, über das wir kürzlich gesprochen haben. bin, wie schon erwartet, sehr begeistert. – also Danke für´s mitmachen. 🙂

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    • yogastern 10. Oktober 2014 um 1:07 pm #

      Liebe Clia,
      das freut mich sehr. Yin Yoga ist wirklich eine schöne sanfte Yogarichtung. Bei Yogamehome haben mir die Videos dazu von Naissan Schneider sehr gut gefallen. Noch ein Grund mehr die Challenge noch zwei Wochen weiter zu machen 😉 Danke dir!

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  8. Maria Ma 13. Oktober 2014 um 8:20 pm #

    Hallo liebe Stefanie,

    ich denke es ist grundsätzlich eine schöne Idee sich vorzunehmen über einen längeren Zeitraum „gemeinsam“ zu parktizieren. Challenge ist da leider ein etwas unglückliches Wort meiner Meinung nach. Yoga-Videos finde ich an sich super. Da ich aber am Computer arbeite, habe ich kein bock in Entspannungsphasen nochmal extra die Kiste hochzufahren, um dann wieder auf einen Bildschirm zu glotzen.

    Denn ich praktiziere so oder so jeden Tag „mein Yoga“, wenn auch an manchen Tagen nur 5 Minuten. Die eigentliche Praxis beginnt ja dann, wenn man Achtsamkeit und Liebe als Konstante in seinen Alltag integriert.

    Übrigens kann man You-Tube Videos auch zu MP3’s konvertieren. Das mach ich immer mit Vorträgen, die ich cool finde.

    Ganz liebe Grüße
    Maria Ma

    P.S. Voll gut, dass du dir selbst da so treu bleibst und deine Zweifel öffentlich ansprichst! 🙂

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    • yogastern 14. Oktober 2014 um 8:58 am #

      Liebe Maria,
      mir geht es ähnlich wie dir und ich mache Yoga gerne für mich, jeden Tag die Übungen, die ich gerade brauche. Als Yogalehrerin habe ich ja ein großes Repertoire, aus dem ich schöpfen kann. Trotzdem habe ich festgestellt, dass es manchmal schön ist, angeleitet zu werden und sei es nur für eine kleine Meditation. Ich schaue auch meist nicht auf den Bildschirm, sondern höre nur zu.
      An der Challenge macht mir gerade der Austausch mit anderen rund um das Thema Yoga besonders viel Spaß!
      Ganz liebe Grüße zurück
      Stefanie

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