Was macht dich glücklich?

2 Mai

Wenn ich meditiere oder mich intensiv mit der Yoga-Philosophie beschäftige, komme ich auch immer wieder zu den wichtigen Fragen des Lebens: BuddhaEine davon ist die Frage: Was ist Glück? Was antwortest du, wenn dich jemand danach fragt, was dich glücklich macht? Sind es eher die materiellen Dinge, über die du dich freust? Oder ist Glück für dich, Zeit mit der Familie oder deinen Freunden zu verbringen, den Augenblick bewusst zu genießen? Oder findest du das Glück in dir z.B. beim Meditieren?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, habe ich unter anderem auf dem Glückarchiv gestöbert, das den Begriff Glück im Sinne von Glück haben und Glück empfinden unterscheidet.

Dabei muss ich immer an das Gedicht aus der Talmud denken, das so schön zeigt, inwiefern wir unser Glück und unser Leben selbst gestalten können:

„Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.

Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheit.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.“

Meditation mit Holger

Meditation mit Meditationsleiter Holger Zapf

Letzte Woche habe ich in meinem fünf-wöchigen Meditationskurs im UNIT Yoga gelernt, wie wir unsere Gedanken steuern können und wie viel Spaß es macht, negative Gedanken in positive zu verwandeln. Wenn wir danach handeln und das Gedicht aus der Talmud ernst nehmen, dann können wir viel zu unserem eigenen Glück beitragen. Ich glaube fest daran, dass wir allein durch positives Denken glücklicher werden.

In meiner Meditationsgruppe haben wir dazu eine schöne Hausaufgabe bekommen: Überlege dir jeden Abend 3 Dinge, die dich heute glücklich gemacht haben. Oder anders formuliert: Denke jeden Abend an 3 Glückmomente des Tages.

Yogastern meditiertNachdem ich diese Aufgabe über eine Woche lang gemacht habe, hat sich einiges geändert. Die Fragen: Schläfst du besser? Bist du ausgeglichener? Bist du zufriedener und glücklicher durch diese kleine Übung? würde ich alle drei mit „JA“ beantworten. Wenn du Zweifel hast, probiere die Übung einmal für mindestens eine Woche aus und schreibe mir gerne von deinen Erfahrungen.

Mein Ziel am Anfang dieses Meditationskurses war es herauszufinden, welche Meditationstechnik die Richtige für mich ist. Momentan ist es die Mantra-Meditation, die mir am besten gefällt und die bei mir am besten funktioniert. Aber der Kurs geht noch zwei Mal, ich werde also noch meine Erfahrungen mit anderen Meditationstechniken sammeln können und am Ende des Kurses mein persönliches Fazit meiner Meditationserfahrungen ziehen.

Wenn du Lust bekommen hast zu meditieren, starte doch jetzt gleich mit dieser entspannenden Meditation zur Beobachtung des Atem:

Wie hat das Meditieren bei dir mit diesem Meditationsvideo geklappt? Du kannst mir gerne schreiben, ich freue mich auf deinen Kommentar.

Namasté,
deine Stefanie

Bildquelle: Fenna Williams

Eine Antwort to “Was macht dich glücklich?”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Meditationskurs - mein Fazit* - diephotographin - 9. Juni 2015

    […] mit dem Thema Glück befasst und was es im allgemeinen und für einen persönlich bedeutet. Stefanie vom Yogastern Blog hat sich auch mit dem Glück auseinander gesetzt und beschreibt, wie sich die Erinnerung an drei […]

    Gefällt mir

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: