Yoga ist für mich das, was immer bleibt verrät Yogascha im Interview

1 Jun
Yogascha

Natascha von Yogascha

Ich schreibe nicht nur gerne für meinen Yogablog, sondern lese gleichzeitig auch sehr gerne andere Yogablogs. Einer davon ist Yogascha von Natascha. Wir teilen unsere Liebe zum Schreiben über unseren individuellen Yogaweg und zur spirituellen Musik von Snatam Kaur. Ihren Blog verfolge ich schon lange, auch als er noch Yogarette hieß 😉 Inzwischen findet ihr auf Yogascha Sonnengrüße und Gefühlsgewitter. Im April hat Natascha meinen Yogastern-Blog in der Kategorie Blog´n´roll – meine liebsten spirituellen Blogs vorgestellt. Heute möchte ich euch Natascha und ihren Blog yogascha vorstellen:

1. Wann und warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

Mein ehemaliger Freund hat damals sehr eifrig seine Seite über Politik und Freiheit betrieben. Ich war schon immer sehr kommunikativ und eher extrovertiert, wusste aber nicht, wozu man z.B. Twitter benutzen soll, wenn man nichts zu schreiben hat, außer dass man gerade hier oder da war. Als dann mein Leben als Yogini intensiver wurde, hatte ich der Öffentlichkeit definitiv etwas zu erzählen und habe mich von meinem Freund in die Welt des Bloggens einführen lassen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

2. Was sind die Themen von deinem Blog?

Bei yogascha geht es um Sonnengrüße und Gefühlsgewitter. Diese beiden Begriffe stehen sinnbildlich für die schönen Seiten des Lebens, wie z.B. intensive Yogapraxis und für die Abgründe, in die manch einer von uns schauen muss. Die meisten Menschen, die einen spirituellen Weg einschlagen, tun dies aus einer Sehnsucht heraus. Also, weil sie sich nicht wohl fühlen. Für manche von uns ist dieses „nicht wohl fühlen“ ein fester Bestandteil des Lebens. Nennen wir es mal eine psychische Erkrankung.

Mir ist es wichtig, die Sonnengrüße und die Gefühlsgewitter zu vereinen, sodass ein Bewusstseinsfühling entsteht. Weil ich sowohl Yogalehrerin, als auch Betroffene von mehreren psychischen Erkrankungen bin, hoffe ich auf eine starke Vernetzung, Offenheit und Toleranz. Ich möchte mich gemeinsam mit meinen Lesern und Leserinnen durch Yoga auf den Weg der Selbstliebe begeben.

3. Woher nimmst du die Inspiration für deine Blogartikel?

Die Ideen sprudeln den ganzen Tag so aus mir raus. Wenn ich die Energie dazu hätte, könnte ich über jedes Staubkorn einen Artikel schreiben. Ich finde alles irgendwie faszinierend.

SC_Yogascha4. Was bedeutet Yoga für dich?

„Yoga ist für mich das, was immer bleibt. Yoga ist der unerschütterliche beschützte Teil in mir. Yoga ist immer da. Überall.“

Ich war an meinem Leben schon mehrmals an einem Punkt, wo alles um mich zusammenstürzte. Meine komplette Außenwelt veränderte sich und ich hatte das Gefühl, dass ich jeden Moment in tausend Teile explodieren würde. Auf meinem Finger ist ein kleines Om Tattoo. Das schaue ich immer wieder an und weiß dann, dass alles genau so ist, wie es in diesem Moment sein soll. Vor allem Bhakti Yoga ist für mich Sicherheit, Beruhigung, Liebe und das Wissen, dass alles gut und richtig ist.

5. Welche Yogaübung begleitet dich im Alltag?

Das ist für mich schon fast eine philosophische Frage, die ich mit einem ganzen Aufsatz beantworten könnte. Von der reinen Yogapraxis Seite her singe ich fast jeden Tag 1,5 Stunden Mantras aus dem Kundalini-Yoga. Laut im Hintergrund dazu die Musik von Snatam Kaur.

Für mich sind Yogaübungen im Alltag auch zu lernen auf meine Bedürfnisse zu achten, mich abzugrenzen, Spaß zu haben, einen Film zu schauen oder mir auch einmal etwas Teures und moralisch Bedenkliches zu kaufen.

Das sind alles Dinge, die ich während des letzten Jahres für mich entdeckt habe. Es ist mein Leben und ich darf Dinge tun, bei denen manch ein Yogi vielleicht von seinem Sitzkissen fallen würde vor Schreck. Aber es ist meine Yogapraxis und mein Leben. Ich wünsche jeden, dass er genau das zu seiner täglichen Yogapraxis macht, was er für richtig hält.

Vielen Dank für das Interview liebe Natascha!

3 Antworten to “Yoga ist für mich das, was immer bleibt verrät Yogascha im Interview”

  1. yogascha 1. Juni 2015 um 7:43 pm #

    Danke für den liebevoll geschriebenen Artikel. Hab ihn schon ganz stolz am Lagerfeuer gezeigt, an dem wir Shiva Mantras chanten.

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    • yogastern 3. Juni 2015 um 3:43 pm #

      Am Lagerfeuer – oh wie schön! Das freut mich sehr. Viele liebe Grüße!

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Yoga und Selbstliebe | YOGASTERN - 24. August 2015

    […] bloggt als Yogascha ebenso wie ich über ihre liebsten Yogathemen. Mehr über Sie in diesem Interview mit ihr auf Yogastern […]

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