Selbstliebe

Hand auf`s Herz, liebst du dich selbst?

Bist du auch eine von den Personen, die zu Nichts nein sagen können? Eine Mami, die sich keine Zeit für sich selbst nimmt und bei Elternabenden und Schulveranstaltungen die Organisation alleine übernimmt? Arbeitest du dich, von dem Verlangen getrieben, Anerkennung zu bekommen oder deinen Schmerz nicht zu spüren, geradewegs auf ein Burnout zu? Führst du eine unglückliche Beziehung und bist unfähig, dich zu trennen?

Wenn du dich so oder ähnlich fühlst, ist es an der Zeit, dich mit den Themen Yoga und Selbstliebe auseinander zu setzen.

Heute möchte ich eine Meditation zum Thema Selbstliebe mit dir teilen, die gleichzeitig dein Herzchakra stärkt. Denn das Herzchakra ist eng mit deiner Selbstliebe verbunden.

Herzchakra-Meditation für mehr Selbstliebe

Finde eine bequeme Position in der Rückenlage zum Entspannen. Schließe nun die Augen. Beginne ganz tief und ruhig ein- und auszuatmen. Ruhige, tiefe Atemzüge. Spüre deinen Atem. 

Spüre dein Herz schlagen. Wie schnell oder langsam es gerade in deinem Brustkorb schlägt. Einfach nur wahrnehmen ohne zu bewerten. 

Bleibe nun mit deiner Aufmerksamkeit in deinem Herzraum. 

Nimm wahr, wie dein Herz in deiner Brust schlägt. 

Jetzt stelle dir vor, aus deinem Herzen strömt grünes Licht. Grün, wie die Farbe des Herzchakras. 

Stelle dir nun dieses grüne Licht vor, dass aus deinem Herzen strömt. Wie eine Lichtkugel. 

Das Licht strömt aus deinem Herzen heraus. 

Tauche ein, in dieses grüne Licht. Stelle dir vor, dass sich dieses grüne Licht ausbreitet und immer größer wird. Du bist eingehüllt in dieses grüne Licht. 

Spüre hinein, tauche in das Licht ein. Lass die Farbe grün einen Moment auf dich wirken. Tanke die Farbe Grün jetzt auf. 

Als ob du ein Bad im Grünen nimmst. Stelle dir gerne etwas Grünes vor, das gerade kommt – wie eine grüne Wiese, ein Busch oder ein Baum. Alles ist grün.

Stärke dein Herz und dein Herzchakra, indem du das grün in die aufnimmst. Und das grüne Licht größer werden lässt.

Mehr grün, mehr Licht, mehr Strahlen. Spüre noch einen Moment nach. Spüre noch einen Moment in dich hinein. Tanke ein letztes Mal die Farbe Grün auf. 

Dann kehre mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem. Nimm wahr, wie du ein- und ausatmest. Du atmest tief und ruhig. Der Atem strömt langsam ein und wieder aus.

Nimm noch einen tiefen bewussten Atemzug in deinen Brustkorb.

Dann komm wieder zurück mit deiner Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt.

Bewege langsam deine Hände und Zehen. 

Drehe dich noch für einen Moment auf deine Lieblingsseite und spüre nach.

Dann richte dich wieder nach oben in den Sitz auf und nimm die Hände für den Abschiedsgruß ins Namaste vor dein Herz. Öffne die Augen.

Namasté!

Yoga und Selbstliebe

Für mich ist Yoga und Meditation die Nummer eins und ultimative Heilmethode für mehr Selbstliebe. Aber auch hier gehört ein Teil Selbstliebe dazu, den Mut zu besitzen, Yoga so zu üben, wie er sein soll. In unserer höher, schneller, weiter Zeit ist Erfolg und Leistung gerne gesehen. Im Yoga ist es fortschrittlich, wenn du deine Grenzen kennst, auf dich achtest und mit dem Blick auf deiner Matte bleibst. Auch, wenn der Mensch neben dir auf der Matte schon zu einem Menschenknoten geworden ist, ist es wichtig, dass du genau dies nicht von dir verlangst, sondern dich für deine kleinen Erfolge lobst.

Yoga und Meditation geben dir unheimlich viele Möglichkeiten, zu praktizieren. Du darfst dir immer wieder sagen, dass Yoga kein Leistungssport ist. Die Leistung besteht darin, überhaupt Yoga zu machen oder zu meditieren. Das ist schon einiges.

Wenn du Yoga und Meditation wirklich anwendest und nicht nur konsumierst, wartet eine ganz neue (innere) Welt auf dich und du verstehst, warum Yoga und Selbstliebe im Grunde das Selbe sind.

Meditation & Achtsamkeit

Wenn dir die Meditation gefallen hat, dann schau gerne mal in meiner Blogkategorie ‘Meditation & Achtsamkeit‘ vorbei, dort findest du viele weitere Impulse rund ums Meditieren.

Auch auf meinem YouTube Kanal habe ich weitere Meditationen für dich eingesprochen:


Fotos: ©ivan101 via Canva.com | Titelbild ©Stokpic via Canva.com

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