Sind deine Hormone in Balance? Wenn wir gesund sind und es uns gut geht, überlegen wir nicht lange, was unser Körper, unser Geist oder unsere Seele benötigen. Wir leben gesund und fröhlich dahin und genießen das Leben.

Gastautorin Jasmin erzählt von ihrem Weg zum Hormonyoga und was wir davon lernen können:

Das erste Mal als mir das Thema Hormone so richtig bewusst wurde, war bei der Pilleneinnahme und deren Nebenwirkungen sowie bei der Partnerwahl!

Ich weiß noch als ich Single war und einen Artikel zum Thema Partnerwahl gelesen habe. Darin stand, dass es wichtig ist, dass wir unseren Partner gut riechen können, um den richtigen Partner zu finden, was wiederum von den Hormonen gesteuert ist. Aber ACHTUNG, Pille sowie manche Kosmetikprodukte und Weichmacher beeinflussen unsere Hormone. Das dazu führen kann, dass wir uns eventuell den „falschen“ Partner aussuchen. Ist das nicht spannend?

Oft werden auch Frauen bezüglich ihrer Stimmungsschwankungen kritisiert, was die Frau noch mehr belastet und die Situation nicht besser macht. Hier geht es auch um die Hormone. Nicht nur wir Frauen sind zyklische Wesen, aber durch unsere Periode spüren wir die Phasen des Zyklus an unserem eigenen Leib. Leider ist in unserer heutigen Gesellschaft das zyklische Leben eher zweitrangig und Frauen sind sich ihres Zyklus nicht bewusst.

Die Frauen, die ihren Zyklus kennen und ihr Leben danach planen, haben es oft leichter. Denn sie können die Phasen den Bedürfnissen nach gerecht planen. Durch zyklisches Leben sind wir entspannter bewusster und viele Beschwerden verschwinden von alleine. Speziell, wenn eine Frau schwanger werden möchte, ist es von Vorteil, wenn sie genau weiß, wann sie ihren Eisprung hat und sich in ihren Körper hineinfühlen kann.

Hormone in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist dann ein absoluter hormoneller Marathon! Im Körper einer Frau ändert sich hormonell extrem viel, deshalb ist es ganz natürlich, dass die Frauen müde sind und die ein oder anderen Unannehmlichkeiten inklusive Gefühlsschwankungen erleben.

Nach der Schwangerschaft kann es wiederum sein, dass es dauert bis sich die Hormone wieder einstellen. Nach meiner ersten Schwangerschaft, hatte ich einen extremen „Libidoverlust“! Und nur weil ich dachte, dass ich kein sexuelles Verlangen mehr hatte, dachte ich, dass es vielleicht an der Partnerschaft liegt. Der Grund war nicht unsere Partnerschaft, es lag an meinen Hormonen! Das hat mich wirklich schockiert und wach gerüttelt.

Wann Hormonyoga helfen kann

Aufgrund dessen habe ich dann meine Hormonyoga-Ausbildung direkt bei der Gründerin Dinah Rodriguez aus Brasilien in Zürich absolviert. Und es war überraschend, wie schnell das Hormonyoga bei mir eine positive Wirkung zeigte – bereits nach einem intensiven Hormonyoga Tag verspürte ich wieder Lust!

Ob hormonelles Ungleichgewicht, unerfüllter Kinderwunsch, Migräne, PMS, Libidoverlust, Schildrüsenunterfunktion, Schlafstörungen oder Wechseljahrsbeschwerden wie z.B. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Energieverlust oder Gewichtszunahme. Hormonyoga ist nicht nur für die gesundheitliche Balance, sondern auch für die Schönheit! Diese Art von Yoga hat positive Effekte auf Haut, Haar und verjüngt.

Hormonelle Probleme ausgleichen

Hormonelle Probleme sind oftmals hausgemacht. Bei vielen Frauen wirkt sich übermäßiger Sport und strenges Fasten und Stress auf die Hormone und somit auf das ganze Leben aus. Es gibt viele einfache Tipps, wie du deine Hormone balancieren kannst, darunter fallen Entspannung, regelmäßige Bewegung in der frischen Luft, biologische Ernährung, die am besten saisonal und regional ist.

Was viele Frauen, die in mein Coaching kommen nicht hören möchten ist, dass sie auf Kaffee, Alkohol, Zucker und Gluten verzichten sollten, damit sie sich wieder wohler fühlen.

Natürlich hilft Hormonyoga sehr gut, wenn du es regelmäßig übst und du fühlst dich auch sehr schnell voller Energie. Denn durch die Übungen stimulierst und gleichzeitig regulierst du die Hormondrüsen!

Eine essentielle Praxis im Hormonyoga spielen auch die Entspannungstechniken, Atemübungen und die Meditation, da Stress der größte Störfaktor von unseren körperlichen Systemen ist.

Im Hormonyoga wird empfohlen, dass du ca. 4 x wöchentlich eine halbe Stunde die Übungsreihe übst und täglich vor dem Schlafen gehen eine Entspannungs- und/oder Atemübung praktizierst. Natürlich kannst du auch öfter üben, wenn du schneller zu deinen Erfolgen kommen möchtest!

„Hormonyoga ist eine Art dynamisches Yoga, das sehr schnell zu Ergebnissen führt und das, obgleich es speziellere Übungen und Techniken verwendet als das Hatha-Yoga, doch einfach zu erlernen und zu praktizieren ist. Die Ergebnisse sind motivierend, denn die Therapie bewirkt nicht nur einen Anstieg des Hormonspiegels, sondern führt auch zu einer starken Besserung von Symptomen. In vielen Fällen wurde auch die Hormonerzeugung reaktiviert und in vielen Fällen sogar die Fruchtbarkeit wieder hergestellt.“

Aus: Hormonyoga von Dinah Rodrigues, S. 21, 2016, Schirner Verlag

Eine Teilnehmerin von Dinah Rodrigues wollte unbedingt schwanger werden. Sie hat jeden Tag Hormonyoga geübt und nach 2 Monaten war sie schwanger!

Dinah Rodrigues aus Brasilien ist heute über 90 Jahre alt und hat das Hormonyoga entwickelt und revolutioniert. Viele Yogalehrer/innen haben die Übungsreihe abgewandelt oder einen neuen Stempel darauf gegeben. Es gibt auch aus dem Kundaliniyoga ein Hormonyoga. Finde die für dich passende Übungsreihe, die du gerne übst.

Wenn du noch Fragen zum Hormonyoga hast, dann kontaktiere mich sehr gerne! Du kannst hier unter dem Artikel einfach einen Kommentar hinterlassen.

Über die Gastautorin Jasmin

Mein Name ist Jasmin Pirchmoser, ich bin 2-fache Mutter aus Österreich. Durch meine Mutter bin ich mit Yoga, Meditation und positiven Denken aufgewachsen und durch meine Geburtserfahrungen und Beckenbodenproblemen, habe ich mich im Thema Beckenbodentraining und Hormonyoga spezialisiert. Nach der Geburt meines 1. Kindes bin ich meiner Lebensaufgabe nachgegangen.

Ich helfe Frauen mit Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und im Leben als Mama mit (Hormon-) Yoga, Rückbildungs- & Beckenbodentraining sowie Entspannungscoaching glücklich, entspannt und vor allem kontinent zu leben ❤️


Danke liebe Jasmin für deinen Artikel und den spannenden Einblick in das Thema Hormonyoga.


Alle Bilder ©Jasmin Pirchmoser

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