Im Zusammenhang mit Yoga fällt immer wieder der Begriff Namasté. Doch was bedeutet das eigentlich? Namasté heißt soviel wie “ich verneige mich vor dir” und ist ein Gruß unter Yogis. Er bedeutet wörtlich übersetzt:

„Verehrung dir“, eine Zusammensetzung von Sanskrit námas »Verehrung« und dem enklitischen Pronomen -te »dir«. Dieser gegenseitige Gruß ist ein Zeichen höchstem Respekts füreinander. Das Sanskrit Wort bedeutet wörtlich: „Ich beuge mich vor dem Göttlichen in dir.“ Oder: “Ich sehe das Göttliche in dir.”

Ich persönlich mag auch gerne die Übersetzung: Das Licht in mir sieht und grüßt oder reflektiert das Licht in Dir.
Mit dem Grußwort Namasté richten wir unsere Wahrnehmung auf den Wesenskern, das Göttliche in uns. In vielen asiatischen Kulturen ist diese Wesenskern entweder göttlich oder buddhagleich.

Ich finde es schön jede Yogastunde mit Namasté zu beginnen und zu enden. Das ist ein super Ritual zur Begrüßung und zum Verabschieden nach der Yogapraxis. Wenn man beim Neigen des Kopfes die Augen schließt, kann man sich auch besser sammeln und es hilft dem Geist sich dem Göttlichen hinzugeben.

Beim Kinderyoga merken sich die Schüler Namasté gut mit der Eselsbrücke “Nase in den Tee”. Das passt insofern ganz gut, da man beim Namasté die Handinnenflächen in Herznähe vor der Brust in Gebetshaltung verschließt und sich dabei leicht nach vorne beugt.

Namasté © Kirill Palii

In diesem Sinne: Namasté,
Nase in den Tee,
deine Stefanie

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