Mein Yoga Retreat

„Zeit für dich zum Auftanken und glücklich sein: Yoga und Meditation für ein positiveres Leben“ – so hieß das Thema meines ersten Yoga Retreats, und dieses Thema haben wir voll und ganz ausgelebt! Nach den 2 Tagen im wunderschönen Seminarhaus SAMPURNA in Schlangenbad Bärstadt fühlen wir uns alle wie ausgewechselt: Entspannt, geerdet, ruhig, gelassen, leicht, glücklich! Das sind nur einige der Worte die meine Teilnehmerinnen in der Abschlussrunde genannt haben, um ihr Gefühl nach der letzten Meditation auszudrücken.

Aber – ich muss vorne anfangen! Was haben wir gemacht an dem Wochenende? Weiterlesen



Flow – Eine Zeitschrift zum Verlieben

Die neue Zeitschrift flow habe ich zum ersten Mal im Januar am Kiosk entdeckt und es war gleich Liebe auf den ersten Blick. Das Magazin in den Händen zu halten und durchzublättern ist einfach inspirierend. Nicht umsonst verspricht flow den Lesern Inspiration, Ideen, Einblicke, Anstösse und vor allem Kreativität. Im Heft sind ganz viele tolle Bilder, Sprüche und Artikel, die mein Herz berühren. Da macht Print einfach wirklich Spaß und fühlt sich gut an 🙂 Weiterlesen


Yoga-Übungsreihe „the wave“ – Die Welle

Ich habe immer noch regen Kontakt mit den Yogalehrern, die mit mir zusammen im UNIT Yoga die Ausbildung zur Vinyasa Yogalehrerin gemacht haben. Einer davon ist Chris Ahrweiler, den ich auch schon im Zusammenhang mit click flows für meinen Blog interviewt habt. Letztens hat Chris mir von seiner Yoga-Übungsreihe „the wave“, zu deutsch: die Welle, erzählt. Da mir die Übungsabfolge gut gefallen hat, möchte ich sie euch zusammen mit Yogalehrer Chris Ahrweiler vorstellen. Evolution-of-the-'wave'

Ich habe ihm zur Übungsreihe die Welle einige Fragen gestellt:

1) Wie bist du denn auf „the wave“ gekommen?

Die „Welle“ („the wave“) ist eine Variation des klassischen Übergangs zum herabschauenden Hund (HSH), so wie sie in letzter Zeit häufiger unterrichtet wird; vor allem im Vinyasa Yoga und von Lehrern mit Martial Arts (MA) Hintergrund.

Mit dem „Evolution of the wave“ Konzept lässt sich gut demonstrieren, warum diese Variante sinnvoll ist.

2) Was ist das Besondere an der Übungsfolge „Die Welle“?

Die Welle fördert das Körperbewusstsein insbesondere was die Bewegung und Bewegungsmöglichkeiten der Wirbelsäule angeht und dient damit ihrem Schutz.

Der Übergang von der Bauchlage in den HSH ist für jeden Yogi eine anspruchsvolle Übung, weil hier Körperspannung zum Schutz der Wirbelsäule gefragt ist. Besonders gefordert ist hier die Bauchmuskulatur. Wenn diese noch nicht genügend ausgeprägt ist, wird die Bewegung zum HSH oft durch Dynamik kompensiert, die zu einer Kompression der Wirbelsäule führen kann, wenn man sich von vorn mit den Armen und von hinten mit den Beinen gegen den Boden abdrückt und so den Po (bzw. das Steißbein) passiv nach oben schiebt.

Bei der Welle konzentriert man sich stattdessen auf die Bauchmuskulatur und die Hüftbeuger, um so aktiv die Hüfte zu beugen und die Wirbelsäule zu entlasten. Was sonst eine Bewegung mit der Ausatmung ist, wird so in drei Phasen geteilt:

  • Phase 1: Ausatmung: Arme strecken in die Planke, Bauchmuskeln und Hüftbeuger beugen die Hüfte; Blick zu den Füßen
  • Phase 2: Einatmung: Rücken strecken; Blick nach vorn
  • Phase 3: Ausatmung: Ferse Richtung Boden

3) An welcher Stelle baust du „Die Welle“ in dein Stundenkonzept ein?

Die Welle findet sich ganz klassisch im Sonnengruss, kann aber auch als Vinyasa eingebaut werden. Das Konzept zeigt ja den Aufbau vom Kind bzw. aus dem HSH; genauso gut kann man mit dem Brett beginnen. In diesem Fall wird die Kobra zur „cobra roll“, wie sie wiederum häufiger im MA Kontext geübt wird.

4) Aus welchen Asanas ist sie aufgebaut?

Die einzelnen Asanas sind Kind, Vierfüsslerstand, Kuh, Katze, heraufschauender Hund / Kobra und HSH (in drei Phasen).

Dabei tauchen Kuh und Katze in ihrer Grundidee hinsichtlich der Ausrichtung bei den weiteren Asanas wieder auf. Die Kuh mit dem leichten Hohlkreuz beim heraufschauenden Hund und in der zweiten Phase im HSH und die Katze in der ersten Phase des HSH. Durch den Wechsel zwischen Kuh und Katze ergibt sich die typische wellenförmige Natur der „Welle“.

5) Auf was sollte man als Lehrer bzw. Übender bei der Welle achten?

Beim Aufbau der Welle ist natürlich die zum Atem synchrone Bewegung wichtig. Das verbessert u.a. das Körpergefühl in Bezug auf die gegenläufige Bewegung der Wirbelsäule (dem Wechsel zwischen Kuh und Katze). Dabei sollte der Lehrer vor allem auf die Bewegung des Beckens achten.

Bei der Kuh kippt/zeigt das Becken (genauer die Darmbeinschaufel) nach unten (zum Boden). Dadurch dreht das Steißbein nach oben. Mit der Streckung des Nackens ergibt sich ein leichtes Hohlkreuz.

Bei der Katze kippt das Becken / die Darmbeinschaufel nach oben (zur Decke). Mit dem Senken des Kopfes geht der Blick quasi zum Steißbein, das mit der Anspannung der Bauchmuskulatur nach unten/vorne zeigt. Der Rücken wird dabei ganz rund – eben ein Katzenbuckel.

Kritisch ist beim Übergang zum HSH immer die Stelle von der Kobra bzw. dem heraufschauender Hund zum HSH. Hier gilt es zu Ent-schleunigen und darauf zu achten, dass sich die Schüler nicht dem alten Bewegungsmuster entsprechend nach hinten/oben schieben, sondern ganz bewusst die drei Phasen zum HSH ausschöpfen. Da hier ein weiterer Atemzug hinzu kommt, bekommt die Bewegung einen ganz neuen Charakter. Das kann man deutlich spüren.

Vielen Dank Chris für das Interview. Wenn ihr noch Fragen dazu habt, könnt ihr einfach die Kommentar-Funktion nutzen. Ich freue mich auf euer Feedback. Viel Spaß beim Ausprobieren der Welle und Namasté

Eure Stefanie


Bryan Kest in Wiesbaden

Morgen abend kommt Bryan Kest aus Santa Monica/USA nach Wiesbaden. Und ich bin dabei 🙂

Ich bin schon sehr gespannt, wie der Workshop im Unit Yoga morgen wird. Bisher kenne ich nämlich Bryan Kest nur von YouTube Videos oder Infos von verschiedenen Webseiten, habe ihn aber noch nicht live erlebt.

Bei diesem YouTube Video bekommt man einen Eindruck, in welche Richtung der ca. einstündige Vortrag morgen gehen könnte. Los geht es um sechs Uhr abends und soll dann ca. drei Stunden dauern. Zuerst eine längere Einführung/Vortrag von Bryan und danach ca. 2 Stunden lang eine schweißtreibende und hoffentlich inspirierende Yoga-Praxis.

Bryan Kest selbst praktiziert nun seit über 28 Jahren Yoga und hat auch jahrelange Erfahrung im Unterrichten, das er seit mehr als 23 Jahren macht. Im Jahre 1979 hat er das Original Power Yoga aus dem Ashtanga Yoga inspiriert entwickelt. Dafür ist er inzwischen weltweit bekannt – für diesen Power-Yogastil, der ein wirklich tolles Workout für Körper, Geist und Seele darstellt.

Für den Abend mit Bryan Kest zahle ich im Unit Yoga in Wiesbaden 99,- Euro plus Mehrwertsteuer, also insgesamt 117,81 Euro. Das finde ich ganz schön teuer für einen Workshop. Aber da ich nach meiner Ausbildung zur Vinyasa Yogalehrerin wirklich neugierig bin, wie der Erfinder des Power Yoga unterrichtet, gönne ich mir diesen Abend.

Wie ich es fand, werde ich euch dann diese Woche hier berichten.

Namasté


Die Bedeutung von Vinyasa Krama

Vinyasa Krama war das Thema unseres letzten Ausbildungswochenendes vor der Yogalehrer-Prüfung. Schon zu Beginn meiner Yogalehrerausbildung habe ich mich gefragt, was Vinyasa eigentlich bedeutet. Beim Vinyasa Yoga sind die Bewegungen fließend und folgen dem Rhythmus der Ein- und Ausatmung. Vinyasa werden die Bewegungen genannt, die synchron zum Atem ausgeführt werden. Da einige den Begriff Vinyasa Krama wahrscheinlich noch nie gehört haben, möchte ich ihn an dieser Stelle kurz erklären. Weiterlesen



Was ist Ashtanga Yoga?

Gerade befinde ich mich in der Ausbildung zur Vinyasa Yogalehrerin. Das Vinyasa Power Yoga wurde in den USA von Vertretern wie Bryan Kest erfunden, um Yoga auch in unseren westlichen Welt für jedermann zugänglich zu machen. Es stammt ursprünglich vom Ashtanga Yoga ab, das Wert auf die acht Glieder des Yogaweges legt.

In meiner Yogaschule im Unit Yoga Wiesbaden wird montags ein Ashtanga Yoga Kurs angeboten, den ich vor einiger Zeit einmal besucht habe und anschließend drei Tage Muskelkater hatte. Der Kurs ist für Fortgeschrittene und im Gegensatz zu den Vinyasa-Yoga-Kursen für mich anstrengender, da man interessanterweise mehr Vinyasas macht. Weiterlesen