Wenn ich meditiere oder mich intensiv mit der Yoga-Philosophie beschäftige, komme ich auch immer wieder zu den wichtigen Fragen des Lebens: BuddhaEine davon ist die Frage: Was ist Glück? Was antwortest du, wenn dich jemand danach fragt, was dich glücklich macht? Sind es eher die materiellen Dinge, über die du dich freust? Oder ist Glück für dich, Zeit mit der Familie oder deinen Freunden zu verbringen, den Augenblick bewusst zu genießen? Oder findest du das Glück in dir z.B. beim Meditieren?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, habe ich unter anderem auf dem Glückarchiv gestöbert, das den Begriff Glück im Sinne von Glück haben und Glück empfinden unterscheidet.

Dabei muss ich immer an das Gedicht aus der Talmud denken, das so schön zeigt, inwiefern wir unser Glück und unser Leben selbst gestalten können:

“Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.

Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheit.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.”

Meditation mit Holger
Meditation mit Meditationsleiter Holger Zapf

Letzte Woche habe ich in meinem fünf-wöchigen Meditationskurs im UNIT Yoga gelernt, wie wir unsere Gedanken steuern können und wie viel Spaß es macht, negative Gedanken in positive zu verwandeln. Wenn wir danach handeln und das Gedicht aus der Talmud ernst nehmen, dann können wir viel zu unserem eigenen Glück beitragen. Ich glaube fest daran, dass wir allein durch positives Denken glücklicher werden.

In meiner Meditationsgruppe haben wir dazu eine schöne Hausaufgabe bekommen: Überlege dir jeden Abend 3 Dinge, die dich heute glücklich gemacht haben. Oder anders formuliert: Denke jeden Abend an 3 Glückmomente des Tages.

Yogastern meditiertNachdem ich diese Aufgabe über eine Woche lang gemacht habe, hat sich einiges geändert. Die Fragen: Schläfst du besser? Bist du ausgeglichener? Bist du zufriedener und glücklicher durch diese kleine Übung? würde ich alle drei mit “JA” beantworten. Wenn du Zweifel hast, probiere die Übung einmal für mindestens eine Woche aus und schreibe mir gerne von deinen Erfahrungen.

Mein Ziel am Anfang dieses Meditationskurses war es herauszufinden, welche Meditationstechnik die Richtige für mich ist. Momentan ist es die Mantra-Meditation, die mir am besten gefällt und die bei mir am besten funktioniert. Aber der Kurs geht noch zwei Mal, ich werde also noch meine Erfahrungen mit anderen Meditationstechniken sammeln können und am Ende des Kurses mein persönliches Fazit meiner Meditationserfahrungen ziehen.

Wenn du Lust bekommen hast zu meditieren, starte doch jetzt gleich mit dieser entspannenden Meditation zur Beobachtung des Atem:

Wie hat das Meditieren bei dir mit diesem Meditationsvideo geklappt? Du kannst mir gerne schreiben, ich freue mich auf deinen Kommentar.

Namasté,
deine Stefanie

Bildquelle: Fenna Williams

One thought on “Was macht dich glücklich?

  1. Schöner Beitrag, vor allem der Punkt mit den Glücksmomenten des Tages. Auf diese Art und Weise verschaffe ich mir nämlich auch meine tägliche Portion Glücksgefühle. Ich mache das in Form von Dankbarkeit. Dafür habe ich mir vor einiger Zeit ein Dankbarkeitstagebuch gekauft, das mich bei diesem Prozess unterstützt. Anfangs fiel mir das gar nicht so leicht. Alles war irgendwie so selbstverständlich – obwohl es das natürlich ganz und gar nicht ist. Mittlerweile nehme ich all die schönen Dinge viel bewusster wahr und sie haben viel mehr Bedeutung als früher. Ich bin dadurch auch von Grund auf irgendwie fröhlicher geworden. Kürzlich habe ich eine tolle Seite entdeckt, ich hoffe es ist ok, wenn ich sie hier erwähne. Mir fiel die Wahl des richtigen Dankbarkeitstagebuches damals nämlich echt schwer, es gibt schon sehr viele davon. Auf der Seite werden die 5 meistgekauften Exemplare miteinander verglichen. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen Leser hier https://www.dankbarkeitstagebuch.de

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